Feine Jagdwaffen und die Kunst, sie zu führen

Flintenschiessen

Man sagt, dass sich irgendwo in Frankreich des siebzehnten Jahrhunderts die Wiege des «Wingshooting», des Schiessens auf fliegende Ziele, befinde. Die Engländer mögen das akzeptieren, da ihr König Charles II zu dieser Zeit daselbst sein Exil verbrachte und die Kunst nach Cromwells Niedergang in seiner Heimat etablierte.

Waffe und Stil wurden seit Charles’ Tagen verfeinert und perfektioniert. Die feine Flinte allerdings, die heute von Kennern auf der ganzen Welt geschätzt wird, konnte seit 1910 kaum mehr verbessert werden, vorausgesetzt man betrachtet Massenproduktion, Halbautomaten oder Dergleichen nicht als Fortschritt.

Der Umgang mit der Flinte bei Jagd oder Sport wurde zu einem festen Bestandteil des Landlebens, wie der Fünf-Uhr Tee oder die abendliche Zigarre vor dem Kamin. Ob bei einer prächtigen Fasanenjagd, auf Moorhühner vor dem Pointer im schottischen Hochland oder bei sportlichen Anlässen auf Tontauben: Einem guten Schützen zuzusehen ist immer eine Freude!

 

 

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